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12.07.2011, änd, Grauduszus: Der Normalarzt bleibt auf der Strecke |
Von den ärztliche Spitzenverbänden ist endlich eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit zu fordern, sagt der FÄ-Chef Martin Grauduszus im änd-Interview. Außerdem bräuchten Ärzte das, was für jeden Heilpraktiker selbstverständlich ist: Das direkte Vertragsverhältnis zum Patienten.
Spezialärztliche Versorgung, die Kassen wollen 12.000 Ärzte weggutachten und die eCard kommt durch die Hintertür – ist der ärztliche Protest endgültig gescheitert?
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Sonderdruck änd, Grauduszus: Wir holen die Bundesärztekammer aus ihrem Dornröschenschlaf |
"Die Bundesärztekammer könnte ganz anders agieren als heute, sie hätte ganz andere Freiräume", sagt Martin Grauduszus, Präsident der Freien Ärzteschaft und Kandidat für die Wahl zum Präsidenten der Bundesärztekammer. "Wenn wie am vergangenen Freitag sich der KBV-Chef in einem fragwürdigen Verfahren ein Gehalt genehmigt, das dem Umsatz von wenigstens zwei Arztpraxen entspricht, so könnte seitens der BÄK kritisch darauf hingewiesen werden und der Vorgang so öffentlich werden. Die Kammer hat in den Medien und bei der Politik dann ein erhebliches Gewicht", erklärt Grauduszus.
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