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14.09.2009, Pressemitteilung, Grauduszus: "Dröhnendes Stillschweigen bei CDU/CSU und SPD!"


PRESSEMITTEILUNG

Fragebogen-Aktion zur Bundestagswahl

Grauduszus: „Dröhnendes Stillschweigen bei CDU/CSU und SPD!“

ERKRATH – „Zwischen der Vogel-Strauß-Attitüde des Kopf in den Sand Steckens und der Maxime ‚Augen zu und durch’ angesiedelt“ sieht Martin Grauduszus, Präsident der ‚Freien Ärzteschaft’ (FÄ) die Reaktion von Abgeordneten und Kandidaten der Regierungsparteien auf die Wahlprüfsteine seiner Vereinigung. Während die Antworten von Kandidaten von FDP, Grünen und Linkspartei prompt und in großer Anzahl eingegangen seien und weiter eingingen, „herrscht bei den Bundestags-Aspiranten von CDU/CSU und SPD dröhnendes Stillschweigen!“

Für den FÄ-Präsidenten ist dies „ein sicheres Indiz dafür, dass im Falle eines immerhin möglichen Fortbestehens einer Großen Koalition nach dem 27. September die gegenwärtige desaströse Gesundheitspolitik fortgeführt und unser Gesundheitswesen dem hemmungslosen Ausverkauf preisgegeben wird.“

Mit einem lediglich sechs Punkte umfassenden Fragebogen wollte die „Freie Ärzteschaft“ u.a. wissen, wie die Bundestagskandidaten zum Erhalt der flächendeckenden wohnortnahen Versorgung durch niedergelassene Haus- und Fachärzte stehen, ob sie der drohenden Industrialisierung der Gesundheitsversorgung Einhalt gebieten wollen und ob ihnen Therapiefreiheit und ärztliche Schweigepflicht hohe schützenswerte Güter sind.

„Bei den Oppositionsparteien sehen wir durch teilweise umfassende Antworten klar“, zieht Grauduszus eine Zwischenbilanz, „und bei den gegenwärtigen Regierungsparteien wissen wir und unsere Patienten aufgrund des beredten Schweigens auch Bescheid!“

Inzwischen hat die FÄ damit begonnen, eingegangene Antworten von Kandidaten an Ärztinnen und Ärzte in den jeweiligen Wahlkreisen weiterzuleiten – „zur Information in den Praxen“, betont der FÄ-Präsident, der im übrigen darauf verweist, dass „die Menschen sehr schnell erkennen werden, dass keine Antwort auch eine Antwort und damit Hilfe zur Wahlentscheidung am

27. September sein kann!“

Der Fragebogen und alle bisher eingegangenen Antworten können auf www.freie-aerzteschaft.de eingesehen und von dort auch herunter geladen werden.

Für Rückfragen: Peter Orthen-Rahner, 0173 – 6017351,
presse@freie-aerzteschaft.de

Freie Ärzteschaft e.V.

Bergstraße 14, 40699 Erkrath, Tel.: 02104 138 59 75, Fax: 02104 44 97 32


    Hier klicken zum Download der Pressemitteilung
 

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Mo, 14.09.2009 11:35 / SM  Anfang