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 Kritiker auf dem Podium unerwünscht |
Zum dritten Mal nimmt die Freie Ärzteschaft mit einem Messestand an der Messe Medica in Düsseldorf teil. Unter dem Titel "Elektronische Datenspeicherung - ein Muss zum Wohle des Patienten?" wird die FÄ vier Tage kritisch informieren.
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Von Philipp Neumann und Christoph Rybarczyk 20. November 2009, 04:00 Uhr
Gesundheitsminister verhängt Moratorium - Lob von Ärzten, Kritik von Krankenkassen
Der Präsident der Freien Ärzteschaft und Anführer der Proteste gegen
die "e-Card", Martin Grauduszus, begrüßt deshalb den Stopp der Karte.
"Die Ergebnisse aus den Testregionen sind verheerend, sodass ich
glaube, dass diese Gesundheitskarte nicht kommen wird", sagte er dem
"Hamburger Abendblatt". Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung
Hamburg, Dieter Bollmann, sagte, es sei gut, wenn die Regierung
"innehält und fragt: Was machen wir eigentlich?" Die Karte sei keine
große Weiterentwicklung. "Es macht keinen Sinn, Milliarden zu
investieren, wenn kein Nutzen dagegensteht."
Auszug: Die Welt
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Rösler hatte für die weitere Entwicklung
der neuen Gesundheitskarte ein "unbefristetes Moratorium" verhängt.
Zuvor hatte er die Zukunft des Milliardenprojekts mit Vertretern der
Ärzte und Krankenkassen besprochen. Dabei waren sich alle grundsätzlich
einig, dass eine "praxisorientierte und sichere Telematikinfrastruktur"
angebracht sei. Die Karte müsse aber praxistauglich werden. Damit
verschiebt sich die Einführung des neuen Systems erneut. Ursprünglich
sollte es 2006 starten. Inzwischen wurde nach Schätzungen aus
Krankenkassenkreisen fast eine halbe Milliarde Euro dafür ausgegeben.
Allein die Computerbranche hat 340 Millionen Euro investiert. Insgesamt
soll die Einführung der Karte 1,5 Milliarden Euro kosten.
Auszug: Berliner Morgenpost
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Beim Auftakt von MEDICA MEDIA war vor allem die elektronische
Patientenkarte ein heißes Thema. Im Publikum sorgten die Aussagen
einiger Redner für kritische Zwischenrufe. Sogar eine kleine Demo fand
am Rande der Vorträge statt.18.11.2009
Auszug: Messe MEDICA
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Gequälte Gesichter auf dem Podium, gedämpfte Stimmung bei der Medizinmesse Medica
an den Ständen, die telematische Lösungen für die eGK zeigen. Was der
Moderator des Medica-Kongresses als "neue Nachdenklichkeit" anpries,
ist eine fulminante Niederlage für die Planer. "Das elektronische
Rezept muss zurück in die Werkstatt", bekannte Heiner Vogelsang von der
TK, der im Leitungs- und Projektausschuss des Basis-Rollouts sitzt.
"Wenn das elektronische Rezept nicht schneller und besser ist als
Papier, dann ist das Projekt gescheitert", meinte Norbert Paland,
Leiter der Projektgruppe Gesundheitskarte im Gesundheitsministerium,
"wir müssen eine neue Sicht der Dinge entwickeln und in der Architektur
Veränderungen vornehmen."
Auszug: Heise Online
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 Dr. Silke Lüder - nur 2 Min. Zeit für eine Antwort |
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 Photos Susanne Mies |
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 Der e-Kiosk |
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| Do, 19.11.2009 21:49 / SM |
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