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11.12.2009, änd, Freie Ärzteschaft zur eGK: Ministerium in NRW muss endlich die BMG-Vorgaben akzeptieren

Freie Ärzteschaft zur eGK: Ministerium in NRW muss endlich die BMG-Vorgaben akzeptieren
11.12.2009, BMG: Alle Anwendungen der eGK müssen ihre Praxistauglichkeit unter Beweis stellen

Freie Ärzteschaft zur eGK: Ministerium in NRW muss endlich die BMG-Vorgaben akzeptieren  Anfang 
Auch spreche das BMG nur noch von „medizinischen Anwendungen“, was eine Online-Anbindung von Praxen und Kliniken an die Rechensysteme der Krankenkassen zum Ziele der Abschiebung von Verwaltungs- und Kontrollaufgaben der Kassen auf die Ärzte völlig ausschließe.

Eine „höchstmögliche Datensicherheit“ ist nach Aussage der FÄ zudem nur zu gewährleisten, wenn keine zentrale Verwaltung und Speicherung medizinischer Daten erfolge. Hier komme, wenn überhaupt, nur eine Punkt-zu-Punkt-Kommunikation der Behandlungseinrichtungen untereinander infrage.

Die Freie Ärzteschaft fordert die Krankenkassen und das „seltsam und kaum erklärlich eCard-affine“ NRW-Landesministerium für Gesundheit und Soziales auf, endlich Konsequenzen zu ziehen und der Vorgabe des BMG Folge zu leisten. Nach dem erneut von Staatssekretär  Kapferer verlautbarten Moratorium sei die weitere Ausgabe elektronischer Gesundheitskarten in Nordrhein „Verschwendung von Versichertengeldern in Reinstform“.

Mit den Ärzten solle endlich über Alternativen gesprochen werden, die einen wirklichen Nutzen für Patienten und Behandler böten, und bei welchen „informationelle Selbstbestimmung und höchster Datenschutz wirklich das Primat haben“, betont die FÄ in ihrer Stellungnahme. 



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Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) wird nicht in der ursprünglich geplanten Form kommen – das bekräftigt BMG-Staatssekretär Stefan Kapferer in einem Antwortschreiben an die Vereinigung liberaler Ärzte (VLÄ), das dem änd vorliegt. „Mit Ausnahme des Einlesens der Versichertendaten haben die vorliegenden Ergebnisse der bisherigen Testmaßnahmen deutlich aufgezeigt, dass die bisher entwickelten technischen Lösungen den praktischen Anforderungen nicht genügen“, schreibt Kapferer an Dr. Karl Ebertseder von der VLÄ.

Quelle: änd


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Fr, 11.12.2009 17:19 / SM  Anfang