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06.01.2010, änd, Grauduszus: Altverbände haben noch nicht gemerkt, dass Ulla Schmidt weg ist


"Verträge wie der Kostenerstattungsvertrag der Techniker-Krankenkasse gehen in die richtige Richtung", sagt Martin Grauduzus, Präsident der Freien Ärzteschaft: "Sie helfen dabei, das direkte Vertragsverhältnis zwischen Arzt und Patient zu etablieren", begrüßt Grauduszus entsprechende Aufrufe im Hippokranet, Patienten die Techniker-Krankenkasse zu empfehlen.

"Die Altverbände setzen mit ihren Selektivverträgen voll auf das Konstrukt von Ulla Schmidt - als wenn sie noch nicht gemerkt hätten, dass diese erbitterte Gegnerin der ärztlichen Freiberuflichkeit längst abgewählt wurde. Ihr Ziel war die Vernichtung unserer Freiberuflichkeit, wer ihren Weg jetzt fortsetzt, arbeitet in Schmidts Sinne und gegen die Interessen der Kollegen", kritisiert Grauduszus.

Mit den Selektivverträgen werde die managed-care-Medizin in Deutschland eingeführt, warnt er. Bei Verträgen wie dem Angebot der TK sei dies anders. Positiv für die Patienten bewertet Grauduszus, dass bei diesem Vertrag keine Wartezeit für die Inanspruchnahme von Leistungen vorgesehen sei, ebenso gäbe es keine Risikoprüfung - und die Kasse unterliege dem Kontrahierungszwang.

Auszug: änd

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Fr, 08.01.2010 13:07 / SM  Anfang