Ärzte verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach, die integrierte
Versorgung der Patienten aus einem Guss,
dazu noch besser und billiger, das versprechen die Medizinischen
Versorgungszentren - MVZ.
Sie entstehen u.a. als
Ableger von Klinikkonzernen. Die angestellten Ärzte überweisen dann die
Patienten ins "Klinikum um die Ecke". Auch Krankenversicherungen gründen
neuerdings diese Zentren, aus rechtlichen Gründen allerdings mit zwischengeschalteten
Firmen als Betreiber. Wird die Einzelpraxis zum Auslaufmodell?
Es geht
auch umgekehrt: Versicherungen schließen mit niedergelassenen Ärzten
direkt - vorbei an den Kassenärztlichen Vereinigungen -so genannte
Hausarztverträge ab.
Ähnlich wie im stationären Bereich soll dann die ambulante medizinische
Versorgung über Pauschalen finanziert
werden.
Managed Care nennt sich das und schließt nicht aus, dass
Versichertengelder als Gewinne auf dem Gesundheitsmarkt verbucht werden.
Eva Hillebrand
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