Freie Ärzteschaft

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Und man kann doch etwas bewegen!


Im normalen Nachrückverfahren ist Martin Grauduszus, Präsident der ‚Freien Ärzteschaft’, Mitglied der Vertreterversammlung der KV Nordrhein geworden. Schon in der ersten Sitzung, an der er in dieser neuen Funktion teilnahm, konnte er die Mehrheit der Versammlung für zwei von ihm eingebrachte Anträge hinter sich bringen.

Die Anträge im Wortlaut:

„Die Vertreterversammlung der KV Nordrhein fordert den Vorstand der KBV auf, alle Bestrebungen für den Online-Stammdatenabgleich der Patientendaten auf der elektronischen Gesundheitskarte in Vertragsarztpraxen zu beenden. Dazu gehört auch das Hinwirken auf entsprechende Änderungen im Bundesmantelvertrag. Die KBV wird aufgefordert, dieses Vorgehen der Öffentlichkeit bekannzugeben.“

„Die Vertreterversammlung der KV Nordrhein kritisiert die Kooperation der KV Bayern mit dem PKV-Bundesverband. Durch diese Kooperation wird die Umsetzung einer von der PKV angestrebten Öffnungsklausel für die GOÄ im Gesetz und deren Umsetzung befördert. Dadurch wird der privatärztliche Teil der Vertragsarztpraxen in hohem Maße gefährdet.“

Dieser erfolgreiche Einstand zeigt, dass eine KV-Vertreterversammlung sehr wohl zeitnah in aktuelle (standes-) politische Diskussionen eingreifen kann.



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Mo, 08.03.2010 10:17 / SM  Anfang