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10.04.2011, Pressemitteilung: Grauduszus kandidiert für das Amt des Bundesärztekammer-Präsidenten


Votum einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der ‚Freien Ärzteschaft’

Grauduszus kandidiert für das Amt des Bundesärztekammer-Präsidenten

KÖLN/ERKRATH – Martin Grauduszus, Präsident der ‚Freien Ärzteschaft’, wird auf dem 114. Deutschen Ärztetag in Kiel (31.05. – 03.06.) bei den turnusmäßig anstehen Vorstandswahlen für das Amt des Bündesärztekammer-Präsidenten kandidieren. Die Bereitschaft zur Kandidatur erklärte der 52-jährige in eigener Praxis niedergelassene Facharzt für Allgemeinmedizin aus Erkrath nach dem entsprechenden Votum einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der ‚Freien Ärzteschaft’ in Köln.

In erster Linie müsse es darum gehen, den Arztberuf als freien und wirtschaftlich unabhängigen Beruf auf Dauer wieder sicher zu machen, so Grauduszus: „Freiheit der ärztlichen Berufsausübung, Therapiefreiheit, ärztliche Schweigepflicht und freie Arztwahl für die Patienten als unverzichtbare Säulen unseres Berufes sind akut bedroht.“

Die hohe gesellschaftliche Akzeptanz und das moralische Gewicht der Bundesärztekammer müssten eingesetzt werden, um die Würde von Ärztin und Arzt wiederherzustellen, erklärte Grauduszus. Ein „perfekt funktionierendes Bündnis aus Politik, Krankenkassen und interessierten Konzernen hat unser Ansehen seit Jahrzehnten bewusst ramponiert mit dem Ziel, es zu zerstören.“

Überbordende Bürokratie, wirtschaftliche Restriktionen bis hin zur Existenzbedrohung und unersättliche Datengier seien das Instrumentarium hierzu, unter dem insbesondere die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland zu leiden hätten – mit Folgen auch für die Patienten, die zunehmend durch die vorgeschriebene Budget-Medizin betroffen seien. „Hier von der Kassenärztlichen Bundsvereinigung als der anderen Spitzen-Organisation Gegenwehr und Abhilfe erwarten zu können, haben wir uns abschminken müssen, eher wird hier Politik gegen uns Niedergelassene gemacht.“

„Umso dringlicher muss sich die niedergelassene Ärzteschaft im neu zu wählenden Präsidium der Bundesärztekammer deutlich repräsentiert sehen“, bekräftigte Grauduszus seine Kandidatur und verwies darauf, dass seit 33 Jahren ununterbrochen Krankenhausärzte an der Spitze der Bundesärztekammer gestanden hätten.

Für Rückfragen: Peter Orthen-Rahner, Pressesprecher, 0173 – 6017351


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Fr, 25.11.2011 11:03 / SM  Anfang