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05.05.2011, Pressemitteilung, Grauduszus: "Ärzte können im politischen Raum etwas bewegen!"


Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages berät Ambulante Kodierrichtlinien

Grauduszus: „Ärzte können im politischen Raum etwas bewegen!“

ERKRATH – Als „wichtigen Etappensieg im Kampf der Ärzteschaft gegen wuchernde Bürokratie und Datengier im Praxisalltag“ wertet Martin Grauduszus, Präsident der ‚Freien Ärzteschaft’ (FÄ) die Tatsache, dass sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages am kommenden Montag in öffentlicher Sitzung mit einer Petition gegen die Ambulanten Kodierrichtlinien beschäftigt.

Zur Unterstützung der Bundestags-Petition 15520 „Ärzte – Stopp der ambulanten Kodierrichtlinien“ des Müllheimer Allgemeinmediziners Dr. med. Tobias Neuhauser waren binnen kurzer Zeit über 250 000 Mitzeichner – Patienten und Ärzte - zusammengekommen. „Das zeigt den großen Unmut über dieses neue Bürokratie-Monster, das den Ärzten noch mehr von der Zeit nimmt, die sie eigentlich für die Behandlung und Versorgung ihrer Patienten verwenden wollen“, erklärt der FÄ-Präsident.

Auch das erneut sichtbar werdende Bestreben der Krankenkassen, zu immer mehr Daten auf dem Weg zum gläsernen Patienten zu gelangen, sei „erschreckend und wird durch diese Petition unseren Parlamentariern deutlich vor Augen geführt“, hofft Grauduszus, der auf dem in Kürze stattfindenden 114. Deutschen Ärztetag für das Amt des Bundesärztekammer-Präsidenten kandidieren wird.  

Ärztinnen und Ärzte dürften nicht nachlassen in ihrem Einsatz für den Schutz der intimsten Daten unserer Patienten und für einen rigorosen Bürokratie-Abbau im Praxisgeschehen, so Grauduszus: „Insofern hat Kollege Neuhauser mit seinem Petitions-Begehren ein eindrucksvolles Signal gesetzt und seine Anhörung vor dem Petitionsausschuss zeigt, dass wir Ärztinnen und Ärzte im politischen Raum etwas bewegen können.“

Für Rückfragen: Peter Orthen-Rahner, Pressesprecher, 0173 – 6017351

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Fr, 25.11.2011 11:08 / SM  Anfang