Die
Botschaft von der „klaren FDP-Kante“ bei der Vorratsdatenspeicherung
Grauduszus:
„Beweis antreten bei der elektronischen Gesundheitskarte“
ERKRATH
– „Mit der ebenso eindeutigen wie absolut endgültigen Absage an die
elektronische Gesundheitskarte kann die von FDP-Politikern aktuell proklamierte
‚klare Kante’ noch schärferes Profil gewinnen.“ Damit reagierte Martin
Grauduszus, Präsident der ‚Freien Ärzteschaft’ (FÄ) auf Äußerungen von
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), die Liberalen
würden bei der Vorratsdatenspeicherung weiter „klare Kante“ zeigen.
Mit
der elektronischen Gesundheitskarte in der vorliegenden Form werde, so
Grauduszus, „der Vorratsdatenspeicherung im intimsten Bereich der Menschen Tür
und Tor geöffnet.“ Um diesem Datenmonster, das Patienten wie Ärzte in überwältigender
Mehrheit ablehnten, den „politischen Garaus“ zu bereiten, erweiterte der FÄ-Präsident
seinen Appell auch an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), „dessen
Ministerium derzeit leider den von den Krankenkassen in diesen Wochen
forcierten Roll-out der elektronischen Gesundheitskarte durch entsprechende
Erklärungen noch befeuert.“
„Klare
liberale Kante zeigt man dadurch, dass man die Persönlichkeitsrechte der
Menschen schützt und Zugriffsbegehrlichkeiten auf intimste Daten
entschlossen bekämpft“, erinnerte Grauduszus Ministerin und Minister, die beide
auch dem Präsidium und Vorstand ihrer Partei angehören. „Diese Botschaft
erwarteten Ärzte und Patienten“, so Grauduszus. Für
Rückfragen: Peter Orthen-Rahner, Pressesprecher, 0173 – 6017351 |