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22.03.2010, Pressemitteilung: Marburger Bund verhindert Krisenstab zum Versorgungsnotstand


Unerträgliches Lagerdenken  

Marburger Bund verhindert Krisenstab zum Versorgungsnotstand

DÜSSELDORF – „Unerträgliches Lager-Denken und Konfrontation um jeden Preis und unter mutwilliger Verkennung tatsächlicher politischer Erfordernisse diktiert offenbar die Arbeit der Fraktion des Marburger Bundes in der Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein.“ Mit Empörung reagierte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Fraktion ‚Freie Ärzteschaft’ in der Kammerversammlung auf die Tatsache, dass die MB-Fraktion auf Betreiben ihres Vorsitzenden Rudolf Henke mit ihrer Mehrheit die Einrichtung eines Krisenstabes zur Intervention angesichts der desolaten wirtschaftlichen Situation vieler Praxen in Nordrhein verhindert hat.  

Zahlreiche niedergelassene Mitglieder der Kammerversammlung hätten während der Kammerversammlung in aufrüttelnden Schilderungen dargelegt, wie sich die Einkommenssituation der Haus- und Fachärzte seit der letzten Honorarreform 2009 dramatisch verschlechtert habe, so Dietrich: „Die Diskussion hat einmal mehr deutlich gemacht, warum sich immer weniger Ärzte niederlassen – mit der Konsequenz einer drastisch zunehmenden Gefährdung der Patientenversorgung.“  

Dieser nachweisbare Versorgungsnotstand im ambulanten Bereich scheine die Krankenhausärzte „in keiner Weise zu interessieren“, stellte Dietrich fest: „Herr Kollege Henke sollte nicht verdrängen, dass die Kliniker in der Vergangenheit bei ihren berechtigten Forderungen immer auf die uneingeschränkte Solidarität der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen bauen konnten.“ Mit seinem jetzt gezeigten Abstimmungsverhalten aber verlasse der Marburger Bund das gemeinsame Boot der ärztlichen Solidarität: „Herr Henke sollte das Tischtuch nicht endgültig zerschneiden, auch in seinen Reihen hat er zahlreiche Mitglieder, die irgendwann trotz aller Widrigkeiten den Weg in die Niederlassung gehen werden!“

Für Rückfragen: Peter Orthen-Rahner, Pressesprecher, 0173 – 6017351, presse@freie-aerzteschaft.de


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Mo, 22.03.2010 12:04 / SM  Anfang