Freie Ärzteschaft

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03.06.2005, Einladung zur Mitgliederversammlung der Freien Ärzteschaft


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen des Vorstands der Freien Ärzteschaft lade ich Sie hiermit zur Mitgliederversammlung ein. Die Mitgliederversammlung findet am 18.06.2005 um 11.00Uhr im World Trade Center, Freiberger Str. 39, 01067 Dresden in den Räumlichkeiten des Restaurants Heiner Lay statt.
Um ggf. den Versammlungsraum an die Teilnehmerzahl anzupassen, bitte ich um eine kurze Mail an
mail@freie-aerzteschaft.de
in der Sie bitte Ihre Teilnahme bestätigen. Ich bitte um eine Bestätigung bis zum 08.06.2005, so dass noch genügend Reaktionszeit verbleibt. Solle eine Ortsänderung innerhalb Dresdens erforderlich werden, werden Sie rechtzeitig per Mail informiert. Es empfiehlt sich daher, die Mailbox rechtzeitig auf Posteingänge zu prüfen.
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Die vorgesehende Tagesordnung:

1. Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlußfähigkeit
2. Wahl eines Kassenprüfers
3. Bericht des Vorstandes
4. Kassenbericht
5. Bericht des Kassenprüfers
6. Entlastung des Vorstandes
7. Diskussion über die Zukunft der Freien Ärzteschaft e.V.: Auflösung oder Weiterführung des Vereins
8. Abstimmung unter den Anwesenden über den Antrag, den Verein aufzulösen
9. Neuwahl für vakante Vorstandsämter
10. Satzungsänderung (§ 2 Vereinszweck, § 1 Vereinssitz)
11. Verschiedenes
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Zu TOP 10 Satzungsänderung liegt folgender Vorschlag vor:

"§2 (1) Der Zweck des Vereins ist ausschließlich und unmittelbar, eine zukunftsweisende und leistungsfähige Ausgestaltung des öffentlichenGesundheitswesens zu unterstützen. Ziel des Vereins ist es, auf die gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen so einzuwirken, dass die gesamteBevölkerung im Bedarfsfall jederzeit auf ein angemessenes Gesundheitssystem zurückgreifen kann. Das geht nicht ohne die Wiederherstellung derFreiheit der Ärzteschaft und die Wiedererlangung einer der Verantwortung und Bedeutung der ärztlichen Arbeit angemessenen Vergütung. Die freie Ausübung dieses jahrtausendealten Berufs ist in Deutschland inzwischen nicht mehr möglich durch das Zusammenwirken
· des Sachleistungssystems in der gesetzlichen Krankenfürsorge
· mit der an die KVen gezahlten Gesamtvergütung der gesetzlichen Krankenkassen,
· dem Sicherstellungsauftrag der Kassenärztlichen Vereinigungen,
· deren Status als dem Staat unterstellten Körperschaften öffentlichen Rechts
· und dem staatlichen Primat der Beitragssatzstabilität.
Durch eben dieses Zusammenwirken samt Überwälzung des Morbiditätsrisikos und damit des Versicherungsrisikos der GKV auf die Ärzte ist es in den letzten Jahren zu einem ruinösen Preisverfall der ärztlichen Leistungen gekommen, der nicht länger hingenommen werden kann. Der Vereintritt daher für eine grundlegende Änderung des Systems der Krankenversicherung in Deutschland ein. Die Teilhabe der Versicherten am medizinischen Fortschritt und an einer leistungsfähigen Medizin für Alle ist derzeit nur in einem System der Kostenerstattung denkbar, das für wirklich Bedürftige sozial abgefedert sein muss."
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Dr. Schaufler, Dr. Schreiber und ich haben diese Woche unseren Rücktritt von unseren Vorstandsämtern erklärt. Unsere Erklärung dazu finden Sie auf der Homepage www.freie-aerzteschaft.de

Mit freundlichen Grüßen

Franz-Josef Müller
Sprecher Freie Ärzteschaft




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So, 28.08.2005 16:33 / m  Anfang