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25.08.2009, Diskussionsveranstaltung zur E-card in Köln, Veranstalter: IPPNW |
Der 31. Oktober 2009 rückt unausweichlich näher !!!
Wissen Sie schon, wie Sie sich entscheiden werden angesichts des "pekuniären Segens" von der KV?
Wenn nicht, dann kommen Sie zur Veranstaltung am Dienstag, dem 25. August 2009, die mehr Transparenz in die "Nutzenbewertung" der umstrittenen e-card bringen will. |
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Schwere Sicherheitspanne beim Projekt "Elektronische Gesundheitskarte"! |
Pressemitteilung vom Bündnis "Stoppt die E-Card".
11.07.2009, heise.de: E-Gesundheitskarte: Datenverlust mit Folgen:
Die Testläufe der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und den ärztlichen Heilberufsausweis der Generation 1 haben einen gravierenden Rückschlag erlitten. Nach dem Ausfall eines Hardware Sicherheitsmoduls (HSM), auf dem das private Schlüsselmaterial der Root Certificate Authority (Root-CA) für Karten der Generation 1 gespeichert war, stellte sich heraus, dass es kein Backup dieser Daten gab. Die Konsequenz: Werden neue Karten für die Feldtest benötigt, müssten alle bisher für die Testreihen produzierten Karten ausgetauscht werden, da eine neue Root-CA erzeugt werden müsste.
Bericht von heise online + änd.
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04.06.2009, Pressemitteilung: Grauduszus: "Endlich das Aus für die elektronische Gesundheitskarte beschließen!" |
ERKRATH (04.06.09) – "Zu Risiken und Nebenwirkungen" seinen Arzt zu befragen, sei nicht nur fester Bestandteil des täglichen Sprachgebrauchs, sondern auch "jeden Tag millionenfach geübte verantwortungsvolle und nutzbringende Gepflogenheit beim Patienten-Arzt-Kontakt", stellt Martin Grauduszus, Präsident der ‚Freien Ärzteschaft’ (FÄ), fest und gibt seiner Verwunderung darüber Ausdruck, dass "die Warnung vor den Risiken der elektronischen Gesundheitskarte von einer interessierten Minderheit in der Entscheidungs-Etage von Politik und ärztlicher Körperschaft ignoriert werden."
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Neue Aktion gegen die elektronische Gesundheitskarte: Patientenverfügung zum Datenschutz |
| Das Projekt der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) steht vor immer neuen Hürden: Die Krankenkassen haben Probleme damit, an die Versicherten-Fotos für die neuen Karten zu kommen, berichteten mehrere Medien kürzlich. Die 34 im Aktionsbündnis "Stoppt die e-Card!" beteiligten Verbände werten dies auch als einen Erfolg ihrer Aufklärungsarbeit – und legen nach: Sie haben nun eine Patientenverfügung zum Datenschutz erstellt, die in allen Arztpraxen zum Einsatz kommen soll. |
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Hier finden Sie das Plakat "Der gläserne Patient" von Dr. Axel Brunngraber |
Zur Ansicht des Plakats klicken Sie bitte auf die Titelzeile.
Das Plakat können Sie in Größe DIN A1 zum Selbstkostenpreis von 5 € pro Stück (plus 7,50 € Porto und Versand) bestellen bei:
Dr. Axel Brunngraber, Matthiasstraße 3, 30177 Hannover,
Email: DrBrunngraber@t-online.de (bitte dabei Ihre Versandadresse mit-mailen) |
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06.12.2008, facharzt.de: eGK-Veranstaltung in Hamburg: "Den Befürwortern fehlen inzwischen die Argumente" |
Der Widerstand gegen das Projekt der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) darf nicht nachlassen – darauf wies der Präsident der Freien Ärzteschaft (FÄ), Martin Grauduszus, heute in Hamburg hin. Zwar hätten sich FDP, Grüne und die Linkspartei bereits skeptisch oder ablehnend über das Telematiksystem geäußert. "Bei den Parteien der Großen Koalition stoßen wir jedoch noch auf eine Mauer des Schweigens", bedauerte er heute auf einer Veranstaltung der Aktion "Stoppt die e-Card" im Ärztehaus an der Humboldtstraße.
Quelle: Facharzt.de
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19.-22.11.2008, Freie Ärzteschaft Aussteller auf der MEDICA 2008 in Düsseldorf |
Zum zweiten Mal war die Freie Ärzteschaft mit einem Messestand während der MEDICA 2008 in Düsseldorf vertreten. Im Bereich der Medica Media neben dem Stand der gematik und der KVNo informierte die Freie Ärzteschaft erfolgreich über die Gefahren und Risiken der Elektronischen Gesundheitskarte. Aufgeschreckt durch die zahlreichen Datenskandale im In- und Ausland wurde das Informationsmaterial der Freien Ärzteschaft gerne von den Messebesuchern angenommen.
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19.11.2008, WDR 4: Elektronische Gesundheitskarte - Wie sicher sind unsere Daten? |
Es könnte sein, dass Sie demnächst Post von Ihrer Krankenkasse bekommen. Mit der Bitte um ein Passfoto für die elektronische Gesundheitskarte. Die Karte ist umstritten und ihre Einführung hat sich immer wieder verzögert. Im Gebiet der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein sollen jetzt Fakten geschaffen werden. Dort werden nächstes Jahr die Arztpraxen mit Lesegeräten für die neue elektronische Gesundheitskarte ausgestattet. Wenn die Ausgabe erfolgreich war, soll die elektronische Gesundheitskarte bundesweit verteilt werden. Was bringt die elektronische Gesundheitskarte? Und wie sicher sind unsere Daten? Sabine Krüger hat nachgefragt: bei einem Kritiker (Peter Loula, Augenarzt und 2. Vizepräsident der Freien Ärzteschaft) und einem Befürworter (Eckhard Kampe, Hausarzt und Funktionär der Kassenärztlichen Vereinigung) der elektronischen Gesundheitskarte.
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Samstag, 11.10.2008, Aufruf zur Demo in Berlin, Treffpunkt um 14.00 Uhr am Alexanderplatz |
Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 11. Oktober 2008 werden besorgte Bürgerinnen und Bürger in Berlin unter dem Motto "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" auf die Straße gehen. Treffpunkt ist der Alexanderplatz um 14.00 Uhr.
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06.09.2008, ddp-Kolumne der Woche: Mediziner warnen vor Datenrisiken bei der Gesundheitskarte |
Kritiker der geplanten Gesundheitskarte sehen in deren Einführung einen weiteren Schritt in Richtung gläserner Bürger.
Es brauche wenig Fantasie, um sich auszumalen, «dass nicht schon bald sensible Krankendaten mit Bank- oder Kreditdaten zusammengeführt werden»,
schrieb die Sprecherin der Aktion «Stoppt die e-Card», Silke Lüder.
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13.08.2008, tagesschau.de: Gesundheitsschutz vor Datenschutz? |
In der Praxis der Zukunft werden Diagnosen, Befunde und Laborwerte über das Internet von Arzt zu Arzt geschickt werden. Die neue Gesundheitskarte dient als eine Art Schlüssel, um die vertraulichen Patientendaten aus großen Datenbanken abzurufen. Der Patient soll dabei Herr seiner Daten bleiben - Kritiker bezweifeln dies.
Quelle: tagesschau.de, Jutta Hinrichs
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Magazin Focus: Gesundheitskarte - Kassen müssen um Fotos betteln |
Scheut ein Versicherter den Aufwand oder sendet ein unbrauchbares Bild, haben die Unternehmen keine Handhabe. Beim GKV-Spitzenverband heißt es: "Wir wissen um das Problem, es ist ein großes Problem." Sanktionen gebe es nicht, auch Anreize seien rar, weil Versicherte nicht unmittelbar Vorteile spürten.
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Quelle: Focus Nr. 28/2008 |
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24.07.2008: Chaos Computer Club rät: Kein Foto für eGK an Kassen schicken |
Der Chaos Computer Club (CCC) hat alle Krankenversicherten in Deutschland davor gewarnt, Passfotos für die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) zur Verfügung zu stellen. Wichtige Sicherheitsfragen des Systems seien noch nicht geklärt – die derzeitigen Aufrufe der Kassen, Bilder für die neuen Karten zu schicken, seien daher nicht akzeptabel.
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Quelle: facharzt.de |
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19.06.2008, WDR Kulturzeit - Kleine Phishe: Ein Beitrag von Wieland Dietrich zur Gesundheitskarte |
Stellen Sie sich vor, wir könnten über Ihren Fernseher direkt in Ihr Wohnzimmer sehen und mal schnell überprüfen, ob Sie Ihre GEZ-Gebühren gezahlt haben. Das ist so eine Idee, die direkt von George Orwell stammen könnte. 1948 hat er sein Buch geschrieben, vor 60 Jahren. Utopie? Unsere Autorin Maren Adler zeigt Ihnen, wo die Datenfischer ihre Netze überall auswerfen.
Zum Link der Sendung klicken Sie bitte auf die Titelzeile. |
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Bielefeld, 06.04.2008 ab 15:00 Uhr, Gesundheit!(skarte) Nein danke. |
Bürokratischer Irrsinn ist der einzige Jobmotor, den wir in Deutschland noch haben. (Timo Rieg, Journalist)
Es ist immer derselbe Business-Plan: Zentralrechner, dezentrale und möglichst automatisierte Datenerfassung. Mehr oder weniger sinnlose Anwendungen. Mit Plazebos wird Kasse gemacht und Patienten werden zur manipulierbaren Datenmasse degradiert. Mal heißt es Mautsystem. Mal Jobkarte. Mal Videoüberwachung. Mal Gesundheitskarte.
Martin Grauduszus (Allgemeinmediziner und Präsident der Freien Ärzteschaft) und Rainer Glück (Chaos Computer Club) informieren über die Gesundheitskarte. Sie geben Einblicke in die Technik, in die Prozesse und warum Ärztinnen und Ärzte so vehement gegen diese Vorratsspeicherung im Gesundheitswesen protestieren.
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Leipzig, 02.04.2008, eGK - Elektronische Gesundsheitskarte oder existenzielle Gefahr für den Körper |
Salon Surveillance: eGK - Elektronische Gesundsheitskarte oder 'existentielle Gefahr für den Körper'?
Mittwoch, 2. April 2008, 19.30 Uhr, Horns Erben (Arndtstr. 33, Leipzig)
Dr. Oliver Decker (Psychologe an der Universität Leipzig)
Dr. Martin Grauduszus (Präsident der Freien Ärzteschaft)
Derzeit scheiden sich an einem Stück Plastik die Geister. Denn nach der Einführung in ausgewählten Testregionen – u.a. im sächsischen Löbau/Zittau – soll die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ab dem 2. Halbjahr 2008 bundesweit die bisherige Krankenversichertenkarte ablösen. |
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"Aktion: Stoppt die e-Card" - Pressekonferenz am 25.01.2008 in der Bundespressekonferenz Berlin. |
Datenschützer, Patienten- und Ärzteverbände schließen sich zu einem bundesweiten Bündnis gegen das Projekt "elektronische Gesundheitskarte" zusammen. Die flächendeckende Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland soll nach den Plänen der Bundesregierung und der Betreiberorganisation gematik zum 1. April 2008 beginnen, trotz massiver, sachlich begründeter Kritik an diesem Mammutprojekt und eines klar ablehnenden Beschlusses des Deutschen Ärztetages 2007. Um dies zu verhindern, haben sich Bürgerrechtsorganisationen, Datenschützer, Patienten und Ärzteverbände zum Bündnis "Aktion: Stoppt die e-Card" zusammengeschlossen.
Alle aktuellen Informationen rund um die Ecard und die Pressekonferenz finden Sie im Anhang als Download Dokumente. |
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06/2007, FÄ-Mitglieder stellen Ulla Schmidt vor Hauptstadtkongress zur Rede |
Es waren zwar nur zwölf Mitglieder der Freien Ärzteschaft – die Wirkung ihrer Protestaktion aber beachtlich: Vor Beginn des Hauptstadtkongresses "Medizin und Gesundheit" im ICC Berlin positionierten sich die Ärzte heute mit Bannern und Info-Zetteln vor den Veranstaltungshallen und protestierten – begleitet von diversen Journalisten – gegen die derzeitige Gesundheitspolitik. Selbst Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt kam nicht ohne Diskussion an den FÄ-Mitgliedern vorbei.
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13.05.2005, Der gläserne Patient kommt – und er kommt schneller als erwartet |
Eigentlich ging es in dem redaktionellen Beitrag der Ärztezeitung nur um den Morbi-RSA (morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich), also das Umverteilungsinstrument der Kassen. Den Risikostrukturausgleich, ein Umverteilungsinstrument gewaltigen Ausmaßes, kennt man schon lange – die Neuerung besteht in dem MORBI-RSA. Um die Morbidität berücksichtigen zu können, muss man sie erst einmal kennen.
Gibt es ein besseres Instrument für die Kassen als die eCard, um sich einen totalen Überblick über die Morbidität ihrer Versicherten zu verschaffen?
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19.04.2005, eCard: Infoblatt für Patienten |
Dr. Proll hat ein sehr umfangreiches Aufklärungsblatt zur eCard für seine Patienten zusammengestellt. Die Unterlagen möchte er allen interessierten Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt.
Die Homepage von Dr. Proll ist zu finden unter: www.drproll.de |
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18.04.2005, IT-Sicherheit und Biometrie - ein interessantes Weblog |
In einem Weblog (einem internetbasierten Tagebuch) wird auf das Thema IT-Sicherheit und Biometrie eingegangen. Ein Sicherheitsexperte wurde, nachdem seine Vortragsunterlagen dem Veranstaler (Bundesamt für Sicherheitstechnik in der Informationsindustrie (BSI)) vorgelegt wurden, schnell wieder ausgeladen.
Der eingeladene Referent, Prof. für Informatik der TU Dresden, hatte sich kritisch mit den Missbrauchsmöglichkeiten von entsprechenden Daten auseinandergesetzt.
Zwischen der eCard und der Datenerfassung und -speicherung biometrischer Daten bestehen vermutlich enorme qualitative Unterschiede. Aber die Ausführungen zum Thema Datenschutz betreffen eCard und Biometrie in gleicher Weise. Zu dem Weblog kommen Sie, in dem Sie den folgenden Link anklicken:
http://blog.dinnri.de/matthias/archives/318-Von-Biometrie,-Vorratsdatenspeicherung,-Wissenschaft-und-Zensur.html
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10.03.2005, Aktion "Stopp der eCard" - aktueller Sachstand |
Die Aktion "Stopp der eCard" sollte über zwei Quartale laufen, um noch rechtzeitig vor der Einführung der eCard zum 1.1.2006 den Protest der Patienten vorbringen zu können. Nach starkem Beginn hatte der Zuspruch zur Aktion deutlich nachgelassen. Das von uns gesteckt Ziel von mindestens 100.000 Unterschriften wäre deutlich verfehlt worden. Aktuell deutet sich jedoch eine völlige Trendwende an. Die Unterschriften per Internet haben in den letzten Tagen sprunghaft zugenommen. Ursache dafür dürfte die Präsenz des Themas in der Tagespresse sein.
Was die Ärzte mit viel Einsatz nur mühsam erreichten, die Bundesregierung hat es mit der Vorstellung ihrer Pläne zur eCard "mit links" geschafft. Daher wollen wir die nächsten Wochen abwarten um festzustellen, ob die aktuellen Aktivitäten nur ein Strohfeuer oder von nachhaltiger Natur sind. Vielleicht gelingt es uns mit dem "Ärztetag von unten" am 09.04.2005 in Berlin, die Aktion zusätzlich auch noch einmal innerhalb der Ärzteschaft bekannter zu machen.
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05.01.2005, eCard: Schwachstellen, Lücken und Fehler |
| In den letzten Tagen häuften sich verschiedene Berichte und Stellungnahmen zur eCard. Ausgelöst von der vernichtenden Kritik eines IT-Experten am Datenschutz, schlossen sich im Forum von Facharzt.de Beiträge von Prof. Haas und Dr. Nehammer an, die auf weitere Mängel hinweisen. Es ist derzeit nicht einfach, den Überblick bei der Nicht-Informationspolitik vieler Beteiligten zu erhalten. |
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30.11.2004, LÄK Baden-Württemberg lehnt eCard mit zentraler Datenspeicherung ab |
Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer fordert die Landesregierung auf, auf den Gesetzgeber einzuwirken, dass patientenbezogene Daten aus Gründen der Datensicherheit nicht auf zentralen "Mega-Servern" gespeichert werden.
Darüber hinaus hat die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg beschlossen, der Einführung der e-card nur zuzustimmen, wenn
1. die Finanzierung durch die Krankenkassen erfolgt und nicht durch die Ärzte,
2. die Ausführungsbestimmungen so formuliert sind, dass der behandelnde Arzt für unvollständige oder falsche Angaben nicht haftet. |
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26.11.2004, eCard: Landesärztekammer Hessen und BÄK-Chef sind kritisch eingestellt |
Während Prof. Hoppe durch die Einführung der eCard "nur" das Arztgeheimnis gefährtet sieht
http://www.facharzt.de/a/a/30818/
hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen die eCard wegen den Gefahren für den Datenschutz sowohl beim Patienten als auch beim Arzt kritisiert.
http://www.facharzt.de/a/a/30836/
Genau wie die Freie Ärzteschaft will auch die Landesärztekammer die Patienten über die Risiken beim Datenschutz aufklären. |
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04.11.04, eCard - neue Anfrage an KBV und BÄK |
Auf Facharzt.de hat heute ein Telematikexperte in einem Interview zur eCard Angaben gemacht, die sich deutlich von den Positionen der Körperschaften des öffentlichen Rechts unterscheiden. Der Titel des Beitrages: "Telematik-Experte: eCard steuert Gesundheitssystem in Katastrophe"
Aus diesem aktuellen Anlaß hat die Freie Ärzteschaft bei KBV und BÄK angefragt, um Antworten auf die aufgeworfenen Fragen zur eCard zu erhalten.
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04.11.2004, Pressemitteilung Freie Ärzteschaft |
| Wie heute vom Telematik-Experten Dr. Nehammer mitgeteilt wurde, werden die Kosten der eCard nochmals dramatisch ansteigen. Damit hat die eCard offensichtlich die allerbesten Voraussetzungen, Toll Collect deutlich zu überholen - dieses Mal im Gesundheitsministerium. |
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04.11.2004, eCard: Dr. Köhler antwortet auf die Anfrage der Freien Ärzteschaft |
Der Hauptgeschäftsführer der KBV hat auf die Anfrage der Freien Ärzteschaft vom 04.11.2004 heute geantwortet. Den vollständigen Text der Antwortmail von Dr. Köhler können Sie hier nachlesen.
Nachtrag:
Den weiteren Verlauf der per Mail zwischen Dr. Köhler und dem Volkswirt Müller geführten Diskussion können Sie bitte im Forum von Facharzt.de verfolgen. Die Homepage der Freien Ärzteschaft ist zur Dokumentation nicht besonders gut geeignet. |
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eCard: Leserbrief an Handelsblatt.com; 14.12.2004 |
Auf Handelsblatt.com wurde ein Bericht zur eCard veröffentlicht. Leider ermöglichte der Bericht nur einen unvollständigen Einblick in die Thematik. Da entsprechende Stellungnahmen der KBV oder der BÄK, mit der die offensichtlichen Fehler im Bericht angesprochen und richtig gestellt wurden, bisher ausgeblieben sind, hat Franz-Josef Müller, Sprecher der Freien Ärzteschaft, am 11.12.2004 einen diesbezüglichen Leserbrief an Handelsblatt.com geschrieben.
Da Schweigen meist als Zustimmung gewertet wird, wäre eine Stellungnahme der Selbstverwaltungen zum Bericht von Handelsblatt.com sicherlich nicht unangemessen.
Der Link zum Beitrag auf handelsblatt.com |
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01.11.04, eCard: Verleihung des Big Brother Awards an Ulla Schmidt |
Spiegel online schreibt dazu:
"Gewinnerin" des BigBrotherAwards in der Kategorie "Gesundheit und Soziales" ist in diesem Jahr Ministerin Ulla Schmidt. Ihr Ministerium habe mit dem GKV-Modernisierungsgesetz ("Gesundheitskarte") für eine massive "Verschlechterung des Datenschutzes für die Patienten" gesorgt.
Zum Beitrag von Spiegel online bitte hier klicken
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25.10.2004, eCard: Schreiben an BÄK und KBV |
| Die Freie Ärzteschaft hat heute die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung aufgefordert, sich nicht dem politischen Druck zu beugen. Es kann nicht im Interesse der Ärzte sein, daß das Projekt eCard gestartet wird, solange viele Fragen, unter anderem zum Datenschutz, zur Finanzierung und zur technischen Ausgestaltung, noch völlig ungeklärt sind. |
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22.10.2004, Offener Brief zur eCard |
| Die Aktion "Stopp der eCard" hat deutliche Resonanz gefunden. Die Gefahr, daß Patienten mit der eCard zum gläsernen Patienten werden, haben wir zum Start der Aktion in den Mittelpunkt gerückt. Aber der Datenschutz ist nur eines von mehreren Themen, daß der Präsident der Freien Ärzteschaft, Michael Schaufler, in seinem offenen Brief aufgreift. |
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07.10.2004, Die Ärzteschaft mit der eCard auf dem Weg ins nächste Fiasko |
Der (vorerst) letzte Stand der eCard ist alles andere als klar. Klar scheint dagegen zu sein, daß die Kosten der eCard mittlerweile bei 1,8 Milliarden Euro geschätzt werden - von den Befürwortern. Die Kosten für die mit der Handhabung verursachten Kosten sind dabei noch nicht berücksichtigt. Für die technische Ausrüstung der Kliniken erwarten die Spezialisten um bis zu 20-fach höhere Kosten als ursprünglich kalkuliert.
Im weiteren Links zu einigen Aussagen und kritischen Stellungnahmen im Forum von Facharzt.de. |
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18.08.2004, BMGS: Selbstverwaltung wird finanzielle Mittel zur eCard bereitstellen |
| Der Staatssekretär im BMGS, Dr. Schröder, hat sich zur eCard geäußert. Wer bis jetzt geglaubt hat, bei der eCard handele es sich um irgend so einen neumodischen Schnickschnack - spätestens jetzt sollte er geläutert sein. Nach den Worten des Staatssekretärs wird die eCard den Medizinbetrieb stärker verändern als alle bisherigen Reformen. |
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09.08.2004, Dritte Anfrage an die KBV zur Finanzierung der eCard |
| Auf die letzte Anfrage der Freien Ärzteschaft antwortete Dr. Köhler vor einer Woche, dass die Gespräche vertraulich seien. Mittlerweile sind zwar die Verhandlungen abgeschlossen, aber es gibt weit mehr Fragen als Antworten. Diese Fragen haben wir an den Hauptgeschäftsführer der KBV gestellt. |
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02.08.2004, Elektronische Gesundheitskarte - zweite Anfrage an die KBV |
| Die Gespräche bzgl. der Kosten der Elektronischen Gesundheitskarte (eCard) sollen sich einem Ende nähern. Die derzeit kolportierten Informationen besagen, dass, in Kurzform, die Ärzte die uneingeschränkten Zahlmeister sein sollen. Um den Gerüchten auf den Grund zu gehen, haben wir eine Anfrage an den Hauptgeschäftsführer der KBV, Herrn Dr. Köhler, gerichtet mit der Bitte, dazu Stellung zu nehmen. |
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01.08.2004, Elektronische Gesundheitskarte oder das Doc Collect des BMGS |
Wie hoch sind die Kosten der Elektronischen Gesundheitskarte pro Praxis?
In Deutschland gehen rund 800 Millionen Rezepte p.a. über den Tresen. Die Kosten pro Rezept werden derzeit mit 1,73 Euro pro Rezept veranschlagt. Pro Versichertem sind das 17,57 Euro pa. Über alles verspricht man sich Einsparungen von rund 6,50 Euro pro Versichertem. Die elektronische Gesundheitskarte soll es richten, sie aber kostet Geld. Wieviel es Sie in Ihrer Arztpraxis kostet, das soll der folgende Überblick zeigen. |
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08.04.2004, Elektronische Gesundheitskarte - Kosten der EDV-Umstellungen |
| Gemäß dem Verband der Arztpraxissoftwarehersteller (VDAP) betragen alleine die notwendigen Hardwarekosten pro Praxis bis zu 4.000 Euro. Dabei sind mögliche zusätzliche Nebenkosten für Betriebssystemumstellungen, Datentransfer auf eine neues Softwareprogramm, Schulungsmaßnahmen und ähnliches zusätzlich zu berücksichtigen. Die Auskunft des VDAP auf die Anfrage der Freien Ärzteschaft dokumentieren wir hier. |
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31.03.04, Anfrage an KBV zur Elektronischen Gesundheitskarte |
Die Elektronische Gesundheitskarte wird für die Ärzte keinen Vorteil haben, aber die Kosten werden bei den Ärzten anfallen. Daher haben wir bei der KBV nachgefragt, wie sichergestellt wird, dass die Kosten auch von denen getragen werden, die einen Vorteil von der Elektronischen Gesundheitskarte haben. Den Text der Anfrage haben wir hier dokumentiert.
Sobald eine Antwort von der KBV kommt, wird sie ebenfalls auf der Homepage eingestellt. |
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29.03.2004, Der nächste Griff in die Tasche der Ärzte - Doc Collect bei der Elektronischen Gesundheitskarte |
| In einem Leserbeitrag von Facharzt.de hat der Sprecher der Freien Ärzteschaft zum nächsten Griff in die Tasche der Ärzte Stellung genommen - der Elektronischen Gesundheitskarte. Die Kosten werden in erheblichem Umfange bei den Ärzten anfallen, aber die Ärzte werden davon keinerlei Vorteile haben. Ganz im Gegenteil, auf die Ärzte kommen Kosten zu - und es ist derzeit noch völlig ungeklärt, wer die Kosten tragen muss. Die bisherigen Erfahrungen bei der Praxisgebühr oder bei den Verhandlungen zum kalkulatorischen Arztlohn lassen befürchten, dass die Kosten durch die Ärzte zu tragen sein werden. Über Toll Collect hat ganz Deutschland gelacht. Wer wird beim Doc Collect über die Ärzte lachen? |
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