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Süddeutsche Zeitung: Der Herr der Karte |
Mit SAP wurde Dietmar Hopp reich, jetzt will der Investor und Mäzen mit der elektronischen Gesundheitskarte Geld verdienen - über ein verschachteltes Firmenkonglomerat.
Dietmar Hopp, 69, hat als Unternehmer ein goldenes Händchen gehabt. Zusammen mit anderen gründete er die Firma SAP, die es zur weltweiten Macht im Software-Geschäft gebracht hat. So wurde er zu einem der reichsten Männer Deutschlands, der auch als Mäzen des Fußball-Erstligisten TSG 1899 Hoffenheim bundesweit bekannt wurde.
Vor allem aber ist Hopp als Investor aktiv. So gehören dem gebürtigen Heidelberger die Firma Arctis und die InterComponentWare AG (ICW). Und diese ICW hat es auf einen ganz besonderen Markt abgesehen: auf das lukrative Gesundheitswesen und die neue Gesundheitskarte. Immerhin sollen bald rund 78 Millionen Versicherte die kleine Chipkarte bekommen. Für die Einführung ist die Gematik GmbH zuständig, eine Gesellschaft der Krankenkassen und Ärzteverbände.
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, Autor Marvin Oppong |
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Hagen Kühn: Gesundheitswesen im Wandel - eine sozialwissenschaftliche Sichtweise |
Erste Tendenz: Machtverschiebungen und Risikoverlagerungen im Gesundheitswesen.
Zweite Tendenz: Verbetrieblichung der medizinischen Arbeit.
Dritte Tendenz: Es wird eine Vielzahl von Instrumenten zum betrieblichen Management der Arzt-Patienten-Beziehung entwickelt.
Vierte Tendenz: Die Arzt-Patienten-Beziehung wird in einen zunehmend ökonomisierten und bürokratisierten Kontext integriert.
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Gesundheits-Deform-Gesetze |
Ein offener Brief an Politiker, Experten, Medienvertreter und "Sachverständige" von Apothekerin Elisabeth Jedamzik.
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Über die Rolle der Bertelsmannstiftung |
| Am 25.02.2008 fand in der Wuppertaler VHS im Rahmen der "Politischen Runde" ein Vortrag von Herrn Prof. Dr. Arno Klönne, ehem. Professor für Soziologie, Universität Paderborn, statt mit dem Titel: "Gesllschaft, geführt wie ein Unternehmen?" |
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Informationen für gesetzlich und privatversicherte Patienten zum Gesundheitswesen und zur Reform |
Die wenigsten Patienten wissen, wie das System der gesetzlichen Krankenversicherung funktioniert, wie die Ärzte ihr Geld bekommen und aus welchen Gründen sie unzufrieden sind und auf die Straße gehen.
Auch die Politiker wissen nicht, warum das System gerade gegen die Wand fährt und drastische Veränderungen anstehen. Ministerin Ulla Schmidt färbt wie gewohnt schön. Deshalb haben wir hier Links zu wichtigen Patienten-Informationen herausgesucht.
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RLV 2009 - Regelleistungsvolumen |
Gemäß der Gesundheitsreform soll die Vergütung der Ärzte ab 2009 größtenteils über so genannte Regelleistungsvolumina erfolgen. Die Website "www.rlv-2009.de" macht es sich zur Aufgabe, die Regelleistungsvolumina für Ärzte, Journalisten und interessierte Bürger zu erklären.
Vom Ziel, eine angemessene Vergütung in Euro und Cent zu erhalten, ist die Ärzteschaft ebensoweit entfernt wie mit den Honorarbudgets, die bis 2008 galten.
Als erste Schritte haben wir die Rechtsgrundlagen zusammengefasst und geben Hilfestellungen für die Berechnung Ihrer Regelleistungsvolumina.
Erstellt von Hans-Peter Meuser, 1. Vizepräsident Freie Ärzteschaft, am 13.12.2008.
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27.09.2008, Dr. Silke Lüder: Diese Politik macht krank- Analyse des "Wettbewerbsstärkungsgesetzes" 2007 |
Auszug aus der Analyse von Dr. Silke Lüder:
Was wollen wir ?
Den Erhalt der wohnortnahen Versorgung durch freie Praxen !
Menschliche Medizin statt Massenabfertigung in M V Z s !
Keine elektronische Gesundheitskarte ! - Medizindaten unter der ärztlichen Schweigepflicht!
Arztpraxen des Vertrauens statt Profitcenter der Kapitalgesellschaften!
Diese Politik macht krank. Wir fordern eine Kehrwende der Gesundheitspolitik!
Dr. med. Silke Lüder ,Allgemeinärztin, Hamburg, 27.9.2008
Zitate aus "Gesundheitsreform 2007 (GKV-WSG) "Änderungen und Auswirkungen auf einen Blick". 2007
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Quelle: änd |
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